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Die Geschichte mit Dieter Dorn
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Im Alter von 35 Jahren erfuhr Dieter Dorn erstmals von der MethodeDorn. Als er damals in seinem Sägewerk einenBaustamm ungünstig hielt, verspürte er einen plötzlichen Stich, so etwas wie eine Riss. Er ging zu einem in der Nachbarschaft lebendem Bauern, der bekannt war für seine Methode bei Schmerzen im Rücken. Nach wenigen Minuten waren seine Schmerzen weg und er fing an sich für diese Methode zuinteressieren. Seine erste Patientin war seine Nachbarin die seit langem klagte, dass ihr Bein so schmerzte und sie es nicht mehr belasten könne. Als er fragte ob er nachschauen dürfe, sah er gleich, das schmerzende Bein war um fünf Zentimeter kürzer als das andere. Mit einer natürlichen Bewegung schob er es in Richtung Hüfte. Zwei Stunden später rief die Nachbarin ihn an und bedankte sich, da sie jetzt wieder ohne Schmerzen laufen könne. Somit fing Dieter Dorn an, immer mehr Menschen die unter Schmerzen litten, zu behandeln und hatte dabei großen Erfolg.

Dieter Dorn experimentierte, forschte und arbeitete mit der Methode weiter. Dann trat 1985 Dr. Thomas Hansen, früher Chirurg und Orthopäde in Bremen, an ihn heran. Er suchte eine ganzheitliche Heilweise. Nur den Körper zu behandeln, genügte ihm nicht mehr. Nachdem er seine Praxis aufgegeben und in Markt Rettenbach, zwischen Memmingen und Kaufbeuren, ein Haus für Gesundheit eröffnet hatte, hörte er von den Leuten im Ort „Wenn man etwas im Kreuz hat, muss man zum Dorn gehen“, aber der Dorn ist kein Arzt. Das erstaunte ihn so sehr, dass er sehen wollte, wer Dieter Dorn war. Beide, Dr. Hansen und seine Ehefrau, hatten Rückenprobleme und wollten sich von ihm behandeln lassen. Anschließend kam Dr. Hansen auf die Idee, Seminare über die MethodeDorn zu veranstalten. Er versorgte Dieter Dorn kistenweise mit medizinischer Literatur, und sagte: „Aber Herr Dorn, sie müssen Fundamente haben. Sonst können sie sich nicht hinstellen und Seminare geben“. So war Dieter Dorn bis dahin der Meinung, dass er bei den behandelten Menschen auf die Bandscheiben drückte. Erst Dr. Hansen klärte ihn auf: Es waren die Dornfortsätze, die er bewegte, und mit der Bewegung dieser Fortsätze bewegten sich auch die Bandscheiben. Somit verbreitete sich die MethodeDorn immer weiter und ist heute eine internationale Behandlungsmethode geworden.
Von links: Dieter Dorn, Erhard Seiler
Zentrum Rosenheim